Wanderer Wappen seit 1599

Zähler Start: 2.11. 2005

Quelle [1]

Details meines als Quelle [1] vorliegenden, privat gebundenen Arbeitsexemplar, das ich oft zitieren werde, existiert mit einem vierseitigen Sonderdruck als Anhang. Meine Fragen zur Quelle stelle ich, da aus meiner direkten Linie niemand Mitglied im Verband war und mir die Quelle ab 11. Januar 2000 durch Fernleihe in der Stadtbibliothek Salzgitter erstmalig zur Verfügung stand.

Die Quelle hat insgesamt 138 von mir durchnummerierte Seiten - hier Kopf von Seite 1.

001

Für die Mitglieder als Manuskript im zweiten Weltkrieg in Kleinstauflage vervielfältigt, geschrieben damals vom Verbandsvorsitzendem Erich Wanderer aus Halle a.d. Saale, Schmeerstr. 17-18.

Ein gebundenes Original des früheren Familienforscher Erich Wanderer hat, wie ich 1999 vor Ort in einem abseits gelegenen Datenfriedhof - einer Archivgruft, d.h. noch nicht in Computern erfassten Registern - Handkästen ermittelt habe, den zweiten Weltkrieg einer öffentlichen Bibliothek überlebt. Meine Ausführungen und Erörterungen sind nur mit Verweis auf die Arbeit von E.W. authentisch, sind von mir in der Gesamtheit nicht verifiziert, werden von mir nur punktuell mit Stichprobe überprüft und mit Anmerkungen im Kontext versehen. Meine grundsätzliche Anmerkung im Klartext: Alle mit Quelle [1] zitierten Kirchenbuchauszüge habe ich nicht selber gemacht = ich übernehme keine Haftung für eventuell versteckte Übertragungsfehler, also Falschangaben, die beim Extrahieren genealogischer Daten aus den alten Handschriften in den Kirchenbüchern - insbesondere Lesefehler und garantiert auch Tippfehler beim Übertragen in die Maschine (Matrizendruck der Kleinauflage des Manuskriptes) bei Erich Wanderer bzw. das kann auch mir beim Übertrag der vorliegenden Maschinenschrift in den PC Text unbeabsichtigt passiert sein.

Da aktuelle Kirchenbuchauszüge unter monetären und zeitlichen Aspekten sowie auch aus der räumlichen Distanz in dem Umfang von mir nicht gemacht werden können, bin ich für jede Email und/oder Gästebuch-Eintrag auf der Webseite schon jetzt dankbar, die aus den direkten Linien der Familienmitglieder kommt und entweder bestätigt oder helfend korrigiert, z.B. auch, wenn bessere und neuere Erkenntnisse vorliegen - dies gilt auch für spätere Quellen - also nicht nur [1]

Zum Inhalt: Auf insgesamt 134 Seiten plus vier Seiten verdichteten Anhang/Sonderdruck, also auf insgesamt 138 Seiten von Quelle [1], werden die unendlich wertvollen genealogischen Daten, die zwischen 1920-1940 von E.W. eruiert wurden, präsentiert/verwiesen. Die Seitenzählung ist diskontinuierlich, die Blätter sind am Anfang im Jahrgang 1 - 2, d.h. im Jahre 1940 / 1941 zunächst in rascher Folge erschienen. Jahrgang 3 und 4 bestehen jeweils nur in einer Lieferung und ich vermute, daß unter Kriegseinfluss die Rohstoffe einerseits knapp wurden und andererseits die Sorgen der Menschen ab dem verlorenen Stalingrad-Kampf sich auf andere Probleme als Genealogie-Forschung konzentrierte. Da die Seiten zum Zeitpunkt der Herstellung im Original, wie man in der Tabelle sieht, in der Nummerierung unterbrochen wurde, habe ich für das kontinuierliche Setzen von verweisenden Referenzen eine eigene durchlaufende Nummerierung relative Seiten # ab zweiten Jahrgang und für den Anhang hinzugefügt.

Jahrgang

Datum

Nummer

Seiten # im Original

Seitenzahl

relative Seiten #

1

März 1940

1

1-12

12

1-12

1

Mai ‘40

2

13-24

12

13-24

1

Juni ‘40

3

25-36

12

25-36

1

Aug. ‘40

4

37-48

12

37-48

1

Okt. ‘40

5

49-60

12

49-60

1

Dez. ‘40

6

61-74

14

61-74

2

April 1941

1

1-12

12

75-86

2

Juni ‘41

2

13-22

10

87-96

2

Nov. ‘41

3

23-34

12

97-108

3

Juli 1942

1

35-46

12

109-120

4

Lenzing 1943

1

47-60

14

121-134

Anhang

Sonderdruck

 

1-4

4

135-138

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sonderdruck im Anhang stammt ebenfalls aus der Feder von Erich Wanderer, abgedruckt in: Lexikon deutscher Familien, Bogen 18 (Beilage zum Archiv für Sippenforschung 1943, Verlag C.A. Starke, Görlitz) Signatur UB Halle: MZ 616.60 Bd. 20 (1943) - als Einsender angegeben: Erich Wanderer, Halle an der Saale, Beyschlagstr. 3

Das ist im Prinzip eine stark verdichtete Version, die aber für ein Lexikon - Nachschlagewerk - Beilage zur Fachzeitschrift  - von E.W. in [1/#133] selbst noch referiert, wird auf einen Verteiler von 15.000 Sippenforschern hingewiesen. Die Aufnahme in das Lexikon war wohl mit großen Papier und Druckkosten verbunden, wie E.W. schreibt [1/#134] - Zitat: “Dem Opfersinn unserer Mitglieder ist es zu danken, daß unsere Familie im Lexikon Aufnahme finden konnte, denn die Kosten sind nicht unbeträchtlich. Darüber hinaus konnten wir noch eine Reihe von Sonderdrucken dieser Veröffentlichung machen lassen und diese liegen der heutigen Nummer bei.”

Zur systematischen Analyse der Quelle [1] mit 134 Seiten stellen sich nach Durchsicht zunächst wichtige Fragen, die nur ein lebendes Familienmitglied als Kind der unten genannten  und in der Quelle publizierten Mitglieder aus deren „Erbmasse“ bzw. Kenntnis beantworten kann:

Frage 1: Sind diese zitierten Wanderer-Blätter in vier Jahrgängen, die für die Mitglieder als Manuskript über Wachsmatritzen vervielfältigt wurden, komplett oder sind weitere Hefte (Nummern) bzw. Rundschreiben, Protokolle nach 1943 bekannt?

Der Verband hat sich erst rund 20 Jahre nach dem Krieg also geschätzt in den späten 1960er Jahren aufgelöst

Frage 2: Wann und wo war die Verbands-Auflösung? Wer war bei dieser Sitzung dabei?

Frage 3: Wer hat ein Protokoll zur Verbands-Schließung oder Kopie eines Protokolls oder weiß, wo ein Protokoll hinterlegt ist

Frage 4: Wo sind die in der Quelle aus Familienkreisen durch Spenden erworbene Literatur (Liste mit Zitaten aus der Quelle folgen) plus weitere genealogischen Archivmaterialien verblieben? Wer hat die Verbandsakten, die Karteikarten, Briefe und Kirchenbuchauszüge?

Für Hinweise und Kommentare bitte ich zur ersten Kontaktaufnahme mein Gästebuch zu benutzen - auf Wunsch werden vertrauliche Hinweise diskret behandelt, d.h. nicht für jedermann im Internet lesbar freigeschaltet.

Hier geht es zur Mitgliederliste, die in Quelle [1] 1940 bis 1943 publiziert worden ist:

 

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