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Im Sommer 2000 verbrachte ich mit meiner Frau Claudia und meinem Sohn Roman eine Woche in Gablonz, um vor Ort auf den Wegen meiner Ahnen zu wandeln, die Gegend zu erkunden und in den Museen bzw. Archiven nach Spuren zu forschen.
Besonders begeistert hat uns am 21. Juli 2000 das Glasmuseum in Gablonz, da dort viele wichtige Exponate zu böhmischen Glasindustrie ausgestellt sind. Darunter hat ein in den Ausstellungsräumen ein Ölbild an der Wand einen Ehrenplatz. Mit dem Wappen auf dem Glaspokal läßt es sich sofort unserer Familie zuordnen.
Wer immer auf Spurensuche nach Vorfahren ist, freut sich über so einen Fund riesig. Die Museumsdirektorin (riditelka muzea) Frau Ing. Jaroslava Slabá (im Vordergrund) ließ es sich nicht nehmen, die Nachfahren einer der Gründerfamilien zu empfangen und das Exponat in seiner Bedeutung und zeitlichen Einordnung vorzustellen. Das Ölbild gilt seit längerer Zeit als wichtigstes Familiendokument, da es den Glashüttenmeister Elias Wander, der aus der Crottendorfer Linie stammt, jenseits des Datum 12. Oktober 1599 in zeitgenössischer Kleidung darstellt.
Die Museumsdirektorin führte uns anschließend nach dem Erinnerungsfoto vor dem Elias Wander in einer einstündigen Führung noch zu vielen weiteren Exponaten der regionalen Glasmacher-, Glasschleifer- und Glasmaler-industrie, die in vielen Vitrinen in mehreren Räumen des Gebäudes über zwei Etagen ausgestellt sind.
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